Film Ab !

Wie erweckt man eigentlich Lego-Figuren zum Leben? Das geht ganz einfach!

Am 20.04.26 haben wir in einer Sekundarschule in der Altmark genau das ausprobiert und mit Stop-Motion eine lebendige Geschichte erstellt. Insgesamt haben 17 Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen teilgenommen.

WAS IST EIGENTLICH STOP MOTION ?

Das haben sich die Teilnehmenden auch gefragt!

Stop-Motion ist eine spannende Filmtechnik, wo unbeweglich Objekte Bild für Bild aufgenommen werden. Zwischen den Aufnahmen dürfen die Figuren nur minimal verändert werden (Haltung oder Position). Wenn man am Ende alle Bilder zusammenfügt und schnell abspielt, bekommt man den Eindruck von Bewegung.

Als Hilfsmittel nutzten wir beliebige Lego-Figuren, sowie auch Legosteine zum Aufbau des Hintergrundes. Des weiteren konnten wir die einzelnen Aufnahmen mit einem Taplet und einer kostenlosen Stop-Motion-App aufnehmen und bearbeiten. 

Als allererstes begannen wir mit den Schülerinnen und Schüler zu brainstormen: „Was braucht man für einen Film?“.

Die Antwort lautete: ein Titel, ein Thema, eine Kamera, ein Ort, Personen und Gegenstände, sowie auch ein Ereignis, Effekte und ein Genre. 

Als das Brainstorming beendet war und die  Teilnehmer nun einen guten Überblick hatten, fingen wir mit der Teambildung an. Es sollte sich immer 2 bis 4 Schülerinnen und Schüler zusammenfinden und gemeinsam ein Storyboard erstellen. Mithilfe der von uns mitgebrachten Materialien (Lego) konnten sie eine Kulisse bauen und sich Figuren aussuchen. Danach kam es zur technischen Einführung in Stop-Motion (wie schon oben erklärt). Die einzelnen Bilder wurden gemacht und zu einem Film zusammengefügt. Im Anschluss haben wir uns alle gemeinsam die einzelnen Filme angeschaut und eine Abstimmung für den besten Film gemacht, denn die Schülerinnen und Schüler haben angefragt, ob das möglich wäre.

Es war schnell erkennbar, wie viel Spaß die Teilnehmer an unserem Workshop hatten.

Warum ist DIESES ANGEBOT EIGENTLICH SO WICHTIG ?

Weil wir damit ganz unterschiedliche Lernziele anregen und Kompetenzen entwickeln:

  • Niedrigschwelliger Zugang zu MINT-Themen: Die Schüler*innen lernen Technik, Medien und Gestaltung spielerisch kennen
  • Praxisnahes Lernen: Durch das eigene Erstellen von Stop-Motion-Videos wurde Wissen direkt angewendet und nicht nur theoretisch vermittelt
  • Förderung von Kreativität und Problemlösekompetenz: Die Kinder entwickelten Ideen, planten Szenen und konnten Figuren bewegen und technische Herausforderungen lösen.
  • Stärkung digitaler Kompetenzen: Sie probierten den praktischen Umgang mit Kamera, App, Bildabfolge und einfachen digitalen Werkzeugen
  • Teamarbeit und Kommunikation: Die Schüler*innen arbeiteten gemeinsam an einer Geschichte, mussten Absprachen treffen und Aufgaben verteilen
  • Selbstwirksamkeit erleben: Am Ende entstand ein eigenes sichtbares Produkt, welches das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärkt
  • Zukunftsorientierung: Medienkompetenz, kreatives Denken und technisches Grundverständnis sind wichtige Fähigkeiten für Schule, Alltag und spätere Berufsfelder
  • Motivation für MINT und Maker Education: LEGO und Stop Motion verbinden spielerisches Bauen mit Technik und können Interesse an MINT-Themen wecken

Seid ganz gespannt auf unsere nächsten Angebote, wenn es wieder heißt: „Entdecken, ausprobieren und kreativ werden bei W:INT“!

Danke fürs Lesen und bis bald! 

Euer W:INT-Team

P.S.: Du bist neugierig und interessierst dich für unsere Angebote? Dann schreibe uns doch gerne eine Nachricht.