UNSERE ALTMARK RUNDTOUR
WIR KOMMEN AN DEINE SCHULE !
Diesen Januar startete unsere MINT-Rundtour gemeinsam mit dem SchüLaTech und unserem Projekt “W:INT Altmark”. Wir fuhren zu Gesamtschulen, Sekundarschulen und Gymnasien von Klasse 5 bis 9 in der ganzen Altmark. Unser Ziel war es, MINT-Themen direkt an die Schulen zu bringen.
Du fragst dich bestimmt, was “MINT” bedeutet?
„MINT“ steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technologie. Diese Bereiche sind wichtige Bestandteile deiner Zukunft, etwa im Berufsleben oder im Alltag. Aus diesem Grund fördern wir diese Fächer und wollen dir zeigen, wie die Welt spielerisch funktioniert. Du sollst lernen, wichtige Fähigkeiten wie logisches Denken und Problemlösung zu entwickeln.
UNSERE ROUTE
Während unserer Rundtour hatten wir die Möglichkeit mehrere Schulen in der Region zu besuchen.
Dazu zählten: Die Gesamtschule Wilhelm-Wundt in Tangerhütte, die Gesamtschule Seehausen, die Sekundarschule und das Markgraf-Albrecht Gymnasium in Osterburg, die Sekundarschule Bismark und die Sekundarschule Geschwister-Scholl in Goldbeck.
Im Mittelpunkt unserer Workshops bestand eine Frage: „Was sind eigentlich Algorithmen?“
Algorithmen begleiten uns ein ganzes Leben lang und begegnen uns Tag für Tag. Denn ein Algorithmus ist im Prinzip eine „Schritt-für-Schritt-Anleitung“, um Probleme lösen zu können. Im Alltag wäre es zum Beispiel kochen nach einem Rezept oder Navigieren mit einem Smartphone. Jeder von uns nutzt Algorithmen ständig ohne es mit zubekommen.
Aus diesem Grund bieten wir Schüler und Schülerinnen Workshops zum Thema „Algorithmen“ an, damit sie diese besser verstehen können. Dabei helfen uns unsere kleinen Lernroboter: Zumi. Diese kleinen Fahrzeuge können mit einfachen Befehlen programmiert und kontrolliert werden. Die Schüler hatten als Aufgabe, Zumi zu sagen, was er tun soll: geradeaus fahren, nach links oder rechts abbiegen oder eine bestimmt Strecke zurück zu legen. So konnten die Jugendlichen eigenständig erkennen, wie eine Befehlsabfolge zu einer Aktion wird – ein Algorithmus. Zumi half ihnen dabei Informatik verständlich und gleichzeitig greifbar zu machen.
Schön war es zu sehen, dass sich nicht nur die Schüler ausprobiert haben, sondern auch die Lehrer und Lehrerinnen hatten ihren Spaß am experimentieren, wodurch ein gemeinschaftliches Lernen entstand. Man hat erkannt, dass Informatik keine Expertise für wenige ist, sondern etwas, dass man gemeinsam kinderleicht entdecken kann. Dadurch konnte man erkennen, dass, egal wie alt oder jung man ist, man nie auslernt und, dass solche Angebote für Schüler wichtig sind, um neue Perspektiven kennen zulernen.
Dank der Zusammenarbeit mit dem SchüLaTech, die unsere Durchführung begleitet und eigene spannende Angebote für die Schüler der Klassenstufen 6 bis 9 einbringen. Zum einen haben die Arbeit mit „FiloCUT“ den Kindern in einer 90-minütigen Lerneinheit nah gebracht. Hierbei handelt es sich um ein Schmelzschneidesystem, mit dem Materialien wie Styropor mithilfe eines erhitzten Drahts präzise bearbeitet werden können. Als erstes haben sie den Kindern zugehörige Software erklärt, und danach durften sie selbst erste Formate entwerfen und ausprobieren. Hierbei war das Ziel, ein eigenes Namensschild zu gestalten, das anschließend mit der Maschine ausgeschnitten wurde. Für die Kinder war das besonders spannend, da sie selbst entdecken konnte, wie aus einer einfachen Form, ein kreatives und einzigartiges Ergebnis entsteht. Sie erhielten auch ein Einblick in digitale Fertigungsprozesse und konnten erleben. Diese praktische Anwendung ermöglicht den Schüler nicht nur den Einblick in technische Verfahren, sondern werden selber aktiv und kreativ.
Ein weiterer Workshop beinhaltete das Thema „Bionik“, was eine Verbindung aus Naturwissenschaft und Robotik ist. Dieses Angebot richtete sich an Schüler der Klassenstufen 5 bis 8. Als erstes gab es eine theoretische Einführung in das Thema, wo sich die Schüler unter anderem mit der Frage „Welche technischen Erfindungen wurden durch das Tierreich inspiriert?“ und zusätzlich wurden Grundlagen zum Ultraschall vermittelt. Danach wurde es praktisch, wo die Teilnehmenden einen kleinen Roboter aus Klemmbausteinen, der an einen Staubsauger-Roboter angelehnt war und wurde mit Sensoren, wie auch Ultraschall-Sensoren, ausgestattet und programmiert wurde. Das Ziel dieses Workshops war es, dass sich der Roboter selbstständig orientieren und Hindernisse erkennen kann. Hierbei konnten die Schüler ihre ersten Erfahrungen im Bereich Programmierung und Sensorik sammeln. Durch die Unterstützung des SchüLaTech ist es uns möglich, die Workshop vielseitiger zu gestalten und den Schülern einen einfachen Zugang zu MINT-Themen bieten zu können.
UNSER FAZIT ? EINE GELUNGENE RUNDTOUR
Wir empfinden es als äußerst wichtig Schulen, besonders im ländlichen Regionen zu fördern, da diese eher selten im Kontakt mit solchen Angeboten stehen.
Dabei geht uns es nicht darum, dass ihr perfekt seid, sondern: Wir wollen eure Neugier erwecken und, dass ihr Spaß am Ausprobieren habt. Wir wollen eure Kreativität und Ideen fördern. Wir wollen euch befähigen, selbstständig zu handeln, zu denken und die eigene Umwelt aktiv mit zugestalten. Aus dem Grund stehen Offenheit, Zusammenarbeit und Chancengerechtigkeit bei uns im Mittelpunkt.
Die Rundtour hat uns gezeigt, wie wichtig persönliche Begenungen und neue Ideen sind, wodurch Nähe und Vertrauen entsteht.
Nicht nur die Schüler und Schülerinnen konnten was lernen, selbst wir als Projektteam konnten was mitnehmen:
- Persönliche Besuche wirken besser als reine Angbote aus der Ferne, was für mehr Offenheit sorgt
- Motivation durch praktisches Ausprobieren
- Angebote und Wissen soll für alle greifbar sein
- Durch Begegnungen entsteht Verbundenheit
Zwar ist unsere kleine Rundtour erstmal abgeschlossen, aber dadurch konnten wir mehr Interesse verbreiten und direkt weitere Termine vereinbaren, worüber wir uns natürlich sehr freuen und motiviert sind, neuen Gesichtern die Welt zu erklären.
Danke fürs Lesen und bis bald!
Euer W:INT-Team

